Arzt4Empfaenger's Blog

März 1, 2013

d5

Einsortiert unter: PJ — arzt4empfaenger @ 10:15 nachmittags
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Hätte ich mal aufgepaßt, dann hätte ich vor der Spontanentscheidung in der organisatorischen Besprechung gewußt, daß dies ein Tm-Zentrum ist (neiiiiiiiiiiiiiin!), genau das, was ich nicht wollte. Normale Gallenentzündungen oder Pankreasleiden sieht man hier fast nie. Nun ist es zu spät und das Elend zählt Tag fünf vom PJ im Reich der Diarrhoe, aber es scheint nicht so schlimm zu sein wie befürchtet. Am ersten Tag was ich schon recht niedergeschlagen, jetzt habe ich bemerkt, daß es sich eigentlich nur wie eine Famulatur anfühlt, nur dauert es länger und man hat nicht unbedingt ein Fach, das einen interessiert. :-P Ich habe mich so, SO sehr vor dem Praktischen Jahr gefürchtet und das Studium extrem geschoben, aber nun scheint es zu gehen, das ist eine Riesenerleichterung und ich komme mir etwas blöd vor, weil ich so gezögert habe. Allerdings wurden auch noch nicht viele Anforderungen an mich armen Wurm gestellt, puh. (Schwein gehabt.)

Wir sind hier zu dritt gewesen, zwei Famulae und ich, sowie zwei PJler auf der Nachbarstation. Am ersten Tag haben die BE so lang gedauert, daß wir die Visite komplett verpaßt haben, unglaublich. Dafür ist es recht einfach, diese miese Zeit zu schlagen. ;-) Ich habe also tatsächlich schon (wenige Male) Blut abgenommen, i.v. Zugänge gelegt (kreisch, schwitz), Blutbäder weitestgehend vermieden und schöne Anamnesen (zzgl. Untersuchungen, also komplette Aufnahmen) erhoben und geschrieben. Letzteres könnte ich den ganzen Tag tun. Das Schreiben der Anordnungen fällt mir dagegen schwer… weiß ich doch nicht, was die alles bekommen sollen! :-( Ein Wermutstropfen ist, daß kaum etwas erklärt sondern alles eigentlich nur einmal gezeigt wird, auch wenn ich gezielt nachfrage: wie genau arbeitet man hygienisch bei der BE aus dem ZVK oder Port, was muß man bei Blutkulturen beachten? Das ist bei mir alles ewig her. Ein Segen, daß es das www und YouTube gibt, da kann man das Legen der Flexüle wenigstens in Varianten sehen!

Lehre der Woche: was bei MRSA-Patientenzimmern nicht hilft, ist das Betreten desselben ohne Schutzkleidung (hygienisch u.U. okay wenn auch suboptimal, sofern wirklich KEIN Kontakt zu Pt.Umgebung, Wand und Patient selber aufgenommen wird) und mit einem Stapel Kladden/Akten auf dem Arm (Visite). Mit Grausen sahen die Famulae und ich dann, wie Der Unbehütete™ die Bettdecke unbehandschuht zurückschlug, wieder die Akten fasste und dann das Zimmer samt Akten wieder verließ, ohne Desinfektion, denn die Hände hatte er ja wieder voller Akten! Vielen Dank auch. Die Desinfektion vor und nach Pat.Kontakt und Zimmer ist glücklicherweise Gang und Gäbe, aber zwischen dem Durchblättern der Akten und dem Anfassen der Dienst-/Schwesternzimmereinrichtung erfolgt normalerweise keine. Zumindest wird vor dem nächsten Pt.Zimmer wieder Hygiene betrieben, aber nach Hause und auf andere Stationen schleppt man so u.U. schnell mal ein, zwei MRSA Keimlein.

Rangiert auf meiner Liste gleich nach den Ponyhaaren, die beim ZVK-Legen aus dem Häubchen über das sterile Feld wischen. Männer sind mit Haarklammern eben nicht vertraut.

Im MRSA Zimmer trägt übrigens niemand Hauben, obwohl MRSA doch so gerne den Haaransatz besiedelt… Seufz. Wenn man sich schon vermummt, muß man das auch richtig tun.

Als Bonus haben wir gestern der geldgeilen Kita gekündigt, zum Glück stehen zwei Alternativen in Aussicht. Außerdem ist es der Monat des finanziellen Desasters.  Es kann nur besser werden!!!!

Februar 24, 2013

Pech Jehabt.

Einsortiert unter: Allgemein — arzt4empfaenger @ 11:14 nachmittags

Der letzter Tag in Freiheit wurde verbracht mit einem heißen, fiebrigen Kind auf dem Schoß. Ahhhhhhhhhh!

Februar 17, 2013

Photographer dads 2

Einsortiert unter: Favoriten,gesehen und gehört,Humor — arzt4empfaenger @ 11:05 nachmittags

Love those!

Photographer dad 2:

http://www.billgekas.com/p1014938437

http://www.petapixel.com/2013/02/15/portraits-of-a-daughter-in-the-style-of-old-master-paintings/

And those are excellent, if different:

http://www.ninakatchadourian.com/photography/sa-flemish.php

 

http://www.behance.net/gallery/Plastic-Fantastic/2304278

 

http://www.annabregmanportraits.co.uk/Hendrik-Kerstens%282243140%29.htm

Februar 1, 2013

Resteessen

Einsortiert unter: Momentaufnahme — arzt4empfaenger @ 11:34 vormittags

In der Not frißt der Teufel Fliegen… und wenn ein Kleinkind im Haus ist, sind diese Fliegen oft von gestern und kalt. :P

Mein Zufallsfund des Tages – durchaus empfehlenswert, wenn man nichts anderes hat und nichts verschwenden will – das Durchforsten des mageren Küchen- und Kühlschrankinhaltes hat sich doch gelohnt:

Man nehme getoastetes(!!) weißes Toastbrot (die letzten Scheiben in der Tüte, Überbleibsel von den Großeltern), eine Scheibe bestrichen mit Mayonnaise (wer auch immer die gekauft hat… das ißt doch hier keiner?! o_O), die andere mit L- Frischkäse (Rest vom Kitaeinkauf, ißt hier sonst auch niemand). Darauf arrangiert, drei kalte, am Vortag liebevoll gebratene und vom Kind in banausenhafter Art VERSCHMÄHTE, Iglo-Fischstäbchen, darauf ein paar Tropfen frischer Zitrone. Sieht okay aus und schmeckt genau wie ein Backfisch-Brötchen von Nordsee (dem Fisch-Fastfoodladen).

Das Ganze läßt sich bestimmt beliebig aufpimpen – getoastetes Baguette, Salat, hochwertiges, selbst paniertes Fischfilet vom eigens gefangenen Fischlein…, mit oder ohne Knoblauch etc. – aber so wie es war war es in seiner Einfachheit überraschend lecker! (Und ernsthaft, hätte ich Baguette, frischen Fisch oder Salat im Haus gehabt, hätte ich mir doch keinen Toast mit Fischstäbchen belegt!! XD)

Januar 10, 2013

Oh Mann. Die Irren sind wieder unterwegs. :-(

Einsortiert unter: Allgemein — arzt4empfaenger @ 7:47 nachmittags

http://www.news.com.au/lifestyle/health-fitness/measles-can-be-fatal-so-why-would-you-tell-kids-it-will-make-them-stronger/story-fneuz9ev-1226549028390

 

Ohne Worte…

 

 

November 8, 2012

Ich bin!

Einsortiert unter: gesehen und gehört — arzt4empfaenger @ 3:45 nachmittags

Nach “… ich bin die neue [Kamera XY]“, nun “Ich bin verläßlich! – [Kosmetikfirma ABC]“.

Deutschlands Werbung ist nach wie vor ein Trauerspiel. Der akzeptable Clip mit den Kindern, die vor einer Süßigkeit sitzen und sich quälen, sie nicht zu essen, weil ihnen versprochen wurde, daß sie ein zweites Stück bekommen, wenn sie warten, ist vom Prinzip her eine 1:1 Kopie eines süßen Marshmallow-Experimentes, das man hier (Link unten) bei Youtube sehen kann. Im Gegensatz zur oben genannten Werbung ist dieser Clip absolut empfehlenswert!!

Auch die sehr schöne Idee der Nach- und Gegenüberstellung aktueller Fotos mit Motiven aus der Kindheit ist nicht geistiges Kind des Transportmittelunternehmens YZ, sondern vielmehr ein Kunstprojekt gewesen, ich glaube zuletzt im Geo oder einem ähnlichen Magazin gelesen. Die einzigen guten Werbeproduktionen sind also mehr oder weniger gelungene Plagiate. Klar, daß sich in der Kunst viel wiederholt und alle Bausteine schon einmal da waren, aber wenn man die Originale kennt, ist die Ähnlichkeit schon frappierend.

Juni 24, 2012

Schnell nochmal aus dem Altpapier holen…

Einsortiert unter: gesehen und gehört,Links — arzt4empfaenger @ 11:32 vormittags

Nicht vergessen! Wer gestern seinen roten BILD-Verweigerer-Umschlag bekommen hat, kann diesen an Campact schicken (ich habe ihn auf 0,90€ Kompaktbriefgröße gefaltet und mit Tesa fixiert), um an der Verlosung eines *richtigen* Zeitungsabos teilzunehmen. ;-)

http://www.bild-tombola.de/bild/tombola

oder über http://www.campact.de/campact/home

(Erster Link oben ist auch von Campact, hat nichts mit der BILD  Seite selbst zu tun)

Die Verweigerer-Umschläge enthielten ja ein Anschreiben, gedruckt auf unglaublich dickem, weißen Papier, eigentlich schon Karton; sozusagen eine passiv-aggressive Werbung mit dem Inhalt, daß man sich ja gegen die Jubiläumsausgabe entschieden hätte, und daher diesen Brief bekäme. Eine unverschämte Papierverschwendung!

Juni 13, 2012

“Phishen” wir doch mal in Übersee…

Einsortiert unter: gesehen und gehört — arzt4empfaenger @ 3:04 nachmittags
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Es wäre vielleicht ein kreativer Spamversuch gewesen, wenn er nicht auf Englisch gewesen wäre. Aber auch dann funktioniert das doch eigentlich nur bei Leuten, die sich nicht mit ihrer eigenen Technikausstattung auskennen, oder die keine Ahnung haben, was der Partner macht und hat.

Deutschland, ca. 16.30 Uhr (habe meine WordPress Zeitzone wohl falsch eingestellt, denn der Artikel zeigt 15 Uhr nochwas an??).

Englischsprachige Dame ruft an von Telefonnummer 0012129993456

“Could I speak to Mr John Doe?” [Echter Name ersetzt :P ]

Als ich nachfragte, warum, sagte sie, es sei “regarding his computer”. Auf meine Antwort hin, “About his computer? I believe this is very unlikely. Who is speaking?”, hat sie aufgelegt. HAH.

Von dieser Anruf-ID hat es in diesem Jahr laut schneller Googlerecherche schon mehrere Beschißversuche/seltsame Anrufe gegeben (siehe hier: http://whocallsme.com/Phone-Number.aspx/0012129993456). Also: nicht irritieren lassen und einfach abbügeln.

———————–

Careful when you get a call from Caller-ID 0012129993456

An englishspeaking lady called my landline in Berlin and asked in English to talk to my husband “regarding his computer”. Pretty much impossible since a) I do his administration,  b) I know there is no computer trouble/business/whatever tech issue, and c) husband does not have business with englishspeaking companies right now.

When I said “About his computer? I believe this is very unlikely. Who is speaking?”, She hung up on me.

April 17, 2012

Krankes Schönheitsideal – reloaded

Einsortiert unter: gesehen und gehört,Links — arzt4empfaenger @ 10:24 vormittags

Warum billig und konventionell wenn es auch teuer und invasiv geht?

Losing Weight in Time for the Wedding

Source/Quelle: nytimes.com, über erstories.net.

Da bleibt mir echt die Spucke weg. Anstatt sich einfach ein *passendes* Kleid zu kaufen oder ein wenig Sport zu machen und die Ernährung etwas umzustellen, lassen sich die Leute – leider überwiegend weiblichen Geschlechts – jetzt Magensonden legen. So fällt es anscheinend leichter, den bestimmt ungenießbaren Diätbrei von 800 Kal. täglich herunterzubekommen. Wir machen nichts mehr selber, wir werden bedient – einmal abnehmen, bitte!

Vor ein paar Jahren gabe es eine Dokumentation über Patienten in den USA (glaube ich), die sich spezielle Zahnspangen einsetzten ließen. Diese wurden verdrahtet, so daß man die Zähne nicht mehr weit genug öffnen konnte, um zu essen, und sich folgerichtig nur noch mit Strohhlam ernähren konnte. Es it klar, daß sich nicht alle an die Diät hielten und anfingen, herzhaft Fastfood zu pürieren und hinunterzusaugen…

Okay, anscheinend sind das vor allem psychische Hilfsmittel, die es dem Opfer Patienten Kunden ermöglichen, besser mit der Diätzeit zurechtzukommen. Es ist einfach schick, die Verantwortung für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit abgeben zu können. Bei jemandem wie mir würde das nicht funktionieren – wenn ich nicht wilensstark genug wäre, einfach so auf die Ernährung zu achten, dann würde mich auch so ein Schläuchlein nicht hemmen – wie gesagt, man kann ja Alles pürieren und kleinmixen… (damit will ich nicht selbstlobend sagen, daß ich immens willensstark bin und besser als *die anderen*, ich bin nur unglaublich verfressen ;-D ).

Als wir heirateten, war die Braut moderat schwanger und in einem lockeren Baumwollkleid von Noa-Noa hübsch verpackt. Ich verstehe sowieso nicht, warum man sich quält, um Schönheitsidealen hinterherzulaufen, und warum man sich die stressige Zeit vor einer Hochzeit noch stressiger machen muß, ist mir unbegreiflich.

ACH SO! Hätte ich beinahe vergessen – das Schlimmste an dem Ganzen: der Doktor verdient daran 1500 US-Ocken! Holla die Waldfee. Ich glaube, wenn mir meine Moral verlorengeht, mache ich auch eine kleine Diätbude mit Magensonden auf. UNFASSBAR!

Hilfe, ich sehe dumme Menschen!

April 9, 2012

Google and privacy?

Einsortiert unter: Links — arzt4empfaenger @ 7:32 vormittags

How to disable Google tracking

Source/Quelle: geekbeat.tv

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